Lektüre "Ab in den Knast" von Uwe Britten

Lektüre "Ab in den Knast" von Uwe Britten

Beitragvon admin » 19. Sep 2016, 18:52

"Uwe Britten, Jahrgang 1961, studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung Germanistik und Philosophie. Er arbeitet heute als Lektor und ist Autor mehrerer Bücher, die sich u. a. mit der Obdachlosigkeit Jugendlicher und dem Jugendstrafvollzug auseinander setzen. Als Mitglied des entwicklungspolitischen Kinderhilfswerks terre des hommes beschäftigt er sich seit 15 Jahren mit den Themen Kindersoldaten und Kinderflüchtlinge."
http://www.ebay.de/itm/Ab-in-den-Knast- ... 2019025951


Das Jugendbuch „Ab in den Knast“ von Uwe Britten erzählt von einem Jugendlichen, der nach einem Spaziergang mit seinen zwei besten Freunden in eine schlechte Lage kommt. Sein ganzes Leben ändert sich ab diesem Moment. Nun sitzt er im Gefängnis, seine Freunde sind frei, und das alles nur wegen Geld?….

Buchkritik:
Das Buch ist gut zu lesen, weil es an manchen Stellen spannend ist und es bis zum Schluss ein Rätsel bleibt, weshalb er überhaupt in den Knast muss. Das Buch ist für Jugendliche geschrieben, man versucht mit diesem Buch die Jugendlichen daran zu hindern an Straftaten teilzunehmen. Es zeigt, wie das Leben vor dem Knast und im Knast ist. Dass man sich nicht mehr wie ein Mensch, sondern eher wie ein Ochse eingesperrt in einer Box fühlt: dass man einfach nur noch wartet, wartet auf den Tag, an dem wieder frei ist, sich wieder bewegen kann, und nicht mehr nur noch eine Stunde Freilauf am Tag hat.
Dieses Buch wird oft in Schulen als Lektüre eingesetzt, um den Schülern das alles früh genug klar zu machen. Es beschreibt das Leben des 16- jährigen Jürgen Rebmann, sein Liebesleben, in dem er kein Glück hat, das Leben in der Familie, das nicht immer so einfach ist, die Arbeit in der Werkstatt, in der er kein Spaß hat als neu Ankömmling, im Knast hinter Gittern eingesperrt ohne viel Freiraum, ohne Freunde, und natürlich beschriebt es, wie viel Angst er davon hat, was nun die anderen über ihn denken. Es wird ihm in dieser Zeit so einiges klar: Welche falschen Freunde er hat, die jetzt in der Zeit, in der er hier herumsitzt, Spaß haben, obwohl sie doch auch Schuld daran tragen.
Hätte Kalle nicht diese Idee gehabt, wäre alles niemals passiert, hätte er nie auf diese Glasflasche geachtet wäre der Mann nie in Lebensgefahr gewesen.
Doch genug davon! Macht euch euer eigenes Bild darüber, indem ihr das Buch selbst lest.

Der Autor Uwe Britten
ist Jahrgang 1961, ist nach einem längeren zweiten Bildungsweg und einem Studium der Germanistik und Philosophie Lektor und Autor in Bonn und Bamberg.
Für seinen Reportageroman “Straßenkid” lebte er selbst sechs Wochen auf der Straße und kam auf diese Weise in engen Kontakt mit Berlins Straßenkindern.
“Ab in den Knast” sind umfangreiche Recherchen vorausgegangen. Zwei Jugendstrafvollzugsanstalten gestatteten ihm, sich mit den jugendlichen Insassen auseinander zu setzen..
http://www.klixxer.de/wp/?p=363

"Dank seiner unfangreichen Recherchen gelingt Uwe Britten einmal mehr die Einblicknahme in einen hermetischen, verdrängungsgefährdeten Nebenraum der Gesellschaft. Jugendliche Gedankengänge und Sprachregelungen sind überzeugend adaptiert und fügen sich stilgerecht in die wohltuend unprätentiöse Erzählweise des Autoren ein. Ohne die Position des Opfers zu vernachlässigen, stellt 'Ab in den Knast' die beinharten Konsequenzen einer Straftat vor, die einige Politiker am liebsten noch verschärfen wollen. Britten wertet nicht, noch bietet er Patentlösungen an. Sein Jürgen ist kein wirklich 'schlimmer Finger', das über ihn gefällte Urteil ist nach den Maßstäben unseres Rechtsstaates gerecht. Die spannende Geschichte ist ergebnisoffen und reizt zur Stellungnahme. Mehr kann ein Buch kaum leisten angesichts einer nach wie vor notwendigen Diskussion über Verantwortung, Sühne und Reintegration jugendlicher Rechtsbrecher."
https://buechernachlese.de/archiv/uk_br ... knast.html

Fragen zum Buch:

3
Hatte Jürgen vorher schonmal mit der Polizei zu tun gehabt?
Wie alt ist er?

4
Wo ist er jetzt?
Was hat er gemacht?
Wie viele haben mitgemacht?
Wohin geht er am nächsten Tag?

5
Was ist die Spurensicherung?

6
Wie sieht eine Zelle aus?
Was ist mit der Bank?

7
Was braucht Jürgen?

8
Wer kommt neu ins Gefängnis?
Wohin fahren sie?

9
Was ist ein Anwalt?
Was ist ein Richter?

10
Wohin fahren sie?

11
Wie ist der Richter?
Was steht auf Jürgens Jeans?
Wie lautet die Anklage?

12
Wie reagiert Jürgen, als er nach Herford kommt?
Welche Farbe hat die Gefängniskleidung?

13
Woher hat er die Uhr?

14
Wie reagiert Jürgen?

15
Wie ist die Mutter?
Wie ist Pingpong?
Wer ist Henkel?
Wer ist "der Alte"?
Was ist ein "Held der Arbeit"?

16
Warum ist Pingpong so müde?
Was ist eine Katzenwäsche?
Was will sich Pingpong später kaufen?
Wohin geht der Vater?
Was ist Prokura?

17
Was heißt, er legt sich mit Henkel an?
Wo arbeitet die Mutter?
Welche Position hat sie?
Wofür spart er?

18
Welchen Sport macht er?
Was heißt "rumhängen"?
Wie will er einen Raum streichen?
Welche Ausbildung macht er?
Wie oft muss er zur Berufsschule?
Wie ist das Klima in der Firma?
Wann kommt er zur Firma?

19
Wie ist Georg?
Welche Arbeiten bekommt Pingpong?

20
Wer ist Sybille?
Was heißt "der Herr hat berufliche Termine"?

21
Was heißt "der junge Mann"?
Was heißt "die Probezeit überstehen"?
Was heißt "sich zusammenreißen"?
Was ist, wenn Pingpong nochmal zu spät kommt?

22
Was heißt "lästern"?
Was heißt "sich selbstständig machen"?
Was sagt Georg?
Wann hatte er eigentlich Feierabend?

23
Wo ist der Chef?
Wo sind alle anderen?
Was macht die Mutter zu Essen?

24
Wie ist Pit?
Was sehen seine Eltern im Fernsehen?
Wie fühlen sich die Eltern?
Wie fühlt Pingpong sich abends?
Warum gingen die Eltern nicht ins Kino?
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